im gespräch

Diorama sind eine der seltenen glanzvollen Erscheinungen, welche mit beständigen Alben-Veröffentlichungen in kürzester Zeit, es immer noch vollbringen Qualität in ihre Songs zu legen, bei denen andere Bands schon längst gescheitert wären oder die Veröffentlichungsflut davon geschwemmt hätte. Auch ihr viertes Album in Folge verzeichnet keine Durchhänger, Lückenfüller oder Schnellschüsse. Ebenso klangvoll wie der Name "Amaroid" zeigt sich auch das neue Album selbst, welches ausführlich im anschließenden Interview Besprechung fand.
 

Thomas Tröger: "Amaroid" wird die kommenden Tage den Weg in die Plattenläden finden. Wie fühlt man sich ein neues und vor allem fertiges Album präsentieren zu können, nachdem man monatelang damit verbracht hat, das Kind zu erziehen und zu formen?

torben wendt: Die Produktion von "Amaroid" hat meine Kräfte und meinen Alltag so in Beschlag genommen, dass, nachdem die letzte Note fertig gemastert war, vor Erschöpfung und Leere mindestens eine Woche lang kaum Freude über das Erreichte aufkommen konnte. Irgendwann, einige Gin Tonics später, kam so langsam das Realisieren und Nachvorneschauen. Wirklich begriffen, was ich diese ganzen Monate eigentlich veranstaltet habe, habe ich erst, als die ersten Belegexemplare bei mit eingetrudelt sind. Ein neues Album frisch aus dem Presswerk in der Hand zu halten, ist immer ein berauschender Moment, vor allem wenn Musik und Grafik so geworden sind, wie man sich es vorgestellt bzw. erhofft hat. Mittlerweile ist das Kind ja bereits auf dem Markt aufgeschlagen und ich bin froh und stolz, dass es uns geglückt ist, unsere musikalische Reise in dieser kompromisslosen Form fortzuführen.

tt: Zum Vorgänger "The Art Of Creating Confusing Spirits" waren die Aufnahmen sehr nervenaufreibend, wie man lesen konnte. Ging es beim neuen Album entspannter vonstatten oder ist Stress ein Faktor der immer mitspielen wird und sich nicht beseitigen lässt?

twn: Es scheint, dass der Stress, der uns wirklich bei allen bisherigen Alben begleitet hat, ein nicht abstellbarer Pflichtfaktor ist. Wie schon bei den Vorgängeralben hatten wir bei "Amaroid" mit den absurdesten technischen Schwierigkeiten zu kämpfen; Geräte, die nach jahrelanger einwandfreier Funktionstüchtigkeit auf einmal ihren Geist aufgeben, nicht zuzuordnende Störgeräusche, Computerabstürze etc. Technik kann ihre eigene bösartige Seele entwickeln und dich an den Rand des Wahnsinns bringen. Es ist herrlich. Hinzu kam, dass wir dieses Album aus verschiedenen Gründen auf rein analoger Basis produzieren wollten, was zur Folge hatte, dass wir verschiedene externe Studios ausprobieren und nutzen mussten. Damit war ein erheblicher Zeit- und Geldaufwand verbunden, der diese Herangehensweiße mittendrin fast scheitern ließ und sich dazu in einer nicht zu akzeptierenden Form auf mein Privatleben ausgewirkt hat.

tt: Perfektionismus scheint bei Diorama ein großer Bestandteil zu sein, bei dem mit viel Liebe zu Detail darauf geachtet wird, dass alles sehr stimmig wirkt und dies nicht nur im musikalischem Gesichtspunkt. Gibt es so etwas wie hundertprozentige Zufriedenheit überhaupt oder findet man rückblickend immer noch Kleinigkeiten, was man dann doch gerne noch anders umgesetzt sehen würde?

twn: Das sieht wahrscheinlich jeder Künstler ein wenig anders. Für mich gibt es keine hundertprozentige Perfektion trotz perfektionistischem Vorgehen. Im Grunde bleibt nichts anderes übrig als der Versuch, zu einer gegebenen Zeit mit den zur verfügung stehenden Mitteln sein bestes zu geben. Dadurch ist keinesfalls garantiert, dass sich nicht zu einem späteren Zeitpunkt Aspekte herauskristallisieren, die man in der Zwischenzeit anders gestalten würde. "Pale" ist rückblickend sicher an vielen stellen optimierungsfähig, war aber in anbetracht meiner damaligen technischen und finanziellen Ressourcen ein absolut zufriedenstellendes Ergebnis. Das Wichtigste ist, dass man ein positives Verhältnis zu seinen Werken behält und dass sich nicht der Eindruck einstellt, man hätte Fehler begangen. Alles andere wäre reine Illusion. Wie gesagt, eine allumfassende Richtigkeit des Ergebnisses unabhängig vom Umfeld des Hörerlebnisses, von der eigenen Tagesform, vom Gemütszustand etc. ist wohl nicht erzielbar.
 

tt: Wenn ich auf das erste Album blicke, kommen mir Worte wie ruhig und introvertiert in den Sinn. Ich hätte ehrlich gesagt nicht gedacht das die Musik mal so einen Wandel einnimmt. Jedes Album hat dahingehend seine musikalischen überraschungen gehabt und die Entwicklung vorangetrieben. Ist es ein Anspruch, den ihr an euch selbst legt, dass neue Elemente mit in die Musik einfließen und man auch neue Wege ausprobiert? Sicher ist das der Anspruch jedes Künstlers könnte man jetzt meinen. Mir würden aber jetzt hundert Bands einfallen, die sich jahrelang auf ein und derselben Ebene bewegen...
 

twn: Mir auch. Das beste Beispiel dürften wohl Die Toten Hosen sein. Ein eindimensionalerer Ansatz hat sicher seine Vorteile in bezug auf Fanbase, Image, Synergieeffekte usw. und, vorausgesetzt man ist dauerhaft zufrieden mit der einmal erreichten Stilistik, durchaus seine Berechtigung. Mich beschäftigen solche konzeptionellen überlegungen sehr wenig. Meine musikalische Entwicklung vollzieht sich mehr oder weniger automatisch, indem ich den Dingen einfach ihren Lauf lasse. Ich könnte dir nie im Voraus sagen, wie unsere nächste Scheibe klingen wird, auch wenn das aus kommerzieller sicht keine kluge Taktik ist. Es ist egal. Ich kann Musik einfach nicht planen. übrigens finde ich persönlich, dass "Amaroid" viele Parallelen zur "Pale" aufweist und dahingehend eine Art Rückbesinnung ist. Die sehr introvertierte, intime, direkte Charakteristik, die du angesprochen hast, wird in Stücken wie "Helmets Down" und "Unzerstört" ziemlich unmittelbar zitiert.

tt: Wie kann man sich den Schaffenszyklus von "Amaroid" die letzten beiden Jahre vorstellen? Habt ihr an komplett neuen Ideen gearbeitet oder gab es auch Songs, welche noch vom letzten Album "liegengeblieben" sind und mit den man jetzt erst so richtig weitergekommen ist?

twn: Wenn ich mich recht besinne sind alle Stücke auf "Amaroid" speziell für dieses Release von der Pieke auf entstanden. Einige übrigbleibsel älterer Alben und diverse Datenfragmente aus den Wirrungen unserer Festplatten werden sich auf dem im Herbst erscheinenden Remix-Album wiederfinden.

tt: Gab es von vornherein besondere Ansprüche, die ihr an das Album gelegt habt, vielleicht auch, dass ihr bestimmte Dinge anders sehen wolltet als auf dem Vorgänger? Was war euch wichtig?

twn: Wichtig war mir wie immer, die Klänge und Gedankenfetzen, die sich in meinem Kopf abspielen, möglichst direkt hörbar zu machen. Ich wollte keinen bewussten Schritt in eine neue Richtung vollziehen. Wie vorher bereits angedeutet, die künstlerische Entwicklung passiert einfach, ist nur in minimalem Ausmaß einer kognitiven Steuerung unterworfen. Ein weiterer Anspruch war, dass sich das Album trotz der teilweise sehr unterschiedlichen Merkmale der einzelnen Stücke zu einem konsistenten Gesamtwerk fügt, wie eine Reise mit unterschiedlichen Etappen ohne Start- und Zielpunkte.
 

tt: Wie kann man sich den Arbeitsprozess am neuen Album vorstellen? Ihr habt in fünf Studios aufgenommen - wo liegen die Gründe hierfür, dass ein Studio nicht ausreichend war?

twn: Ohne zu sehr ins technische Detail gehen zu wollen, "Amaroid" wurde ausschließlich auf analoger Basis aufgenommen und abgemischt. Für diese Arbeitsweise mussten wir auf externe Studios zurückgreifen, um dort unserem vorproduzierten Material den Feinschliff zu verleihen. Da wir zum ersten mal so gearbeitet haben, brauchten wir eine lange und aufwändige Orientierungsphase, bis wir für die einzelnen Stücke jeweils geeignete Produktionsumfelder gefunden und uns mit den entsprechenden Komponenten vertraut gemacht hatten.

tt: Das Album entstand diesmal unter sehr guten technischen Vorraussetzungen, ihr habt neben neuster Technik auch Gerätschaften aus den 70er Jahren verwenden können. Wie kam es dazu und in welcher Art haben sie die Songs bereichern können bzw. neue Möglichkeiten eröffnet?

twn: Da streiten sich die Geister, und jeder Produzent wird dieses Thema ein wenig anders sehen. Als ich zum ersten mal ein 70er Jahre Neve-Mischpult im Einsatz gehört habe, war ich sehr beeindruckt von der Wärme und dem Volumen, die dieses Gerät erzeugt. Diese Klangästhetik hielt ich für die Produktion von "Amaroid" für angemessen. Alle weiteren verwendeten Gerätschaften waren im Grunde eine logische Konsequenz dieser Grundentscheidung. eine Bereicherung stellt für mich persönlich das Außenvorlassen diverser Plugins und Digitalkomponenten dar, derer ich im Laufe der Zeit überdrüssig geworden bin und die auf vielen gegenwärtigen Produktionen ein einheitliches, flaches Sound-Ergebnis erzeugen. Stattdessen haben wir vielfach auf Oldschool-Kompressoren und Röhrentechnologie gesetzt, deren Vorteile in einer gewissen Eigendynamik, Lebendigkeit in der Tonbearbeitung liegen.
 

tt: Gestartet hat Diorama damals als Soloprojekt, welches im Laufe der Jahre durch Zuwachs einzelner Bandmitglieder ergänzt wurde. Wie ist die Arbeitsverteilung der Bandmitglieder untereinander? Fällt es leicht die Arbeit in andere Hände zu geben ohne das man zum Kontroll-Freak wird?

twn: Die sukzessive Erweiterung des Line-Up hat nicht viel daran geändert, dass die Diorama-Stücke in erster Linie aus meiner Feder entspringen. Felix hat einen sehr wichtigen Einfluss als Co-Produzent und Ideengeber, der sich in Zukunft sogar noch ausweiten wird. Er hat ein ungeheures Gespür für Arrangements und den ‚Ohrwurm-Faktor'. Bernard trägt mit seinen Bassläufen zu einer vergleichsweise unkonven- tionellen Rhythmik bei. Sash tritt vor allem als zusätzlicher Soundlieferant in Erscheinung. Auf "Amaroid" ist an vielen

stellen eine Gitarre eingesetzt, wo man das beim ersten Hören gar nicht vermuten würde. Dennoch, gerade die teilweise unterschwellige Gitarrenarbeit stellt einen wichtigen Impuls für das restliche Klanggefüge dar. Man kann also sagen, dass jeder gemäß seinen Fähigkeiten und seiner zeit einen Einfluss auf das Ergebnis hat, ohne dass dabei der Zwang besteht, jedes stück gemeinsam zu erarbeiten.
 

tt: Der Vorgänger "The Art Of Creating Confusing Spirits" war geprägt von deinem Aufenthalt in Toronto. Das Zurechtkommen in einer anderen Stadt, in einem anderen Land, ja sogar umgeben von einer anderen Kultur erschlägt einen doch regelrecht mit Eindrücken, welche zur Inspirationsquelle neuer Songs werden. War es nicht schwierig sich nach der Rückkehr nicht in ein kreatives Loch zu begeben?

twn: Gar nicht. Der kreative Quell will einfach nicht versiegen. :) Ich glaube, ich muss nicht in die weite Welt hinaus, um die nötige Inspiration oder Triebfeder zu gewinnen, unsere Heimatstadt Reutlingen birgt Anlass genug, sich gänzlich in der Musik zu verlieren. Nein, im ernst. Das räumliche Umfeld und dessen Implikationen machen bei mir nur ein kleinen Teil des Dranges aus, einen kreativen Output zu erzeugen. Es sind doch meistens ähnliche Gedankenstürme, die dich unabhängig vom Aufenthaltsort befallen. Alles weitere kommt sozusagen als Sahnehaube obendrauf und wenn es nicht der kulturelle Zwiespalt, die graue Anonymität und die dumpfe Irrelevanz einer amerikanischen Großstadt ist, dann eben die speziellen Features einer schwäbischen Kleinstadt.
 

tt: Der textliche und musikalische Anspruch hält sich bei euch sehr die Waage, so dass die Texte nicht die Funktion haben als musikalisches Transportmittel herzuhalten, sowie auch die Musik, nicht in den Hintergrund gerät und bloß als Untermalung der Texte dient. Wie ist das bei euren Fans gewichtet? Schließlich gibt es da die reinen Musikfanatiker, aber auch der ein oder andere Kafka Fan wird sich über die Diorama Texte freuen können, seltenerweise gibt es aber auch jene, welche sich mit beidem beschäftigen.

twn: Hm, gute Frage. Ich habe den Eindruck, dass das bei den meisten unserer Fans relativ gleichrangig gewichtet ist, dass also schon ein ausgeprägtes Interesse an den Texten besteht, welches sich auch darin zeigt, dass auf unserer Fansite manche Texte nicht nur ins deutsche übersetzt, sondern regelrecht auseinandergenommen werden. Bei Diorama war die Lyrik von Anfang an ein integraler Bestandteil, da ich mich neben dem komponieren auch viel mit Sprache und Literatur beschäftige, was sich in der Musik widerspiegelt. Demgegenüber sind Kriterien wie Tanzbarkeit oder Eingängigkeit eher untergeordnet. Danke übrigens für die Erwähnung Kafkas in diesem Kontext. Kafka ist zu einem nicht unerheblichen Anteil Schuld an meinem Werdegang, bei ihm habe ich zum ersten mal die unendliche Kraft entdeckt, die im Ausleben der eigenen Kunst steckt.

tt: Für dieses Jahr ist auch die Veröffentlichung einer Compilation vorgesehen, welche spezifisch älteres Material hervorbringen soll. Kannst du schon etwas genaueres dazu sagen, um welche Tracks es sich hierbei handelt und wie weit die Arbeiten daran vollendet sind?

twn: Die Kompilation (Arbeitstitel: "Re:Pale") soll in der Tat noch in diesem Jahr erscheinen. Unsere Idee war, eine art Best-Of-Special-Bonus-Remix-Galama-Album zu veröffentlichen, auf dem bisher unveröffentlichtes Material zu hören sein wird, begleitet von neuen Versionen älterer Stücke und teilweise einigen externen Remix-Beiträgen. Das Ganze ist eher als Special gedacht, um einige musikalische Projekte, die wir schon seit langem vorhaben, wofür aber bisher die Zeit fehlte, endlich umsetzen zu können. Was am Ende konkret zu hören sein wird, möchte ich gerne in der Hinterhand behalten. Das ist eine überraschung, die ich ungern vorwegnehme.

tt: Es steht demnächst eine Tour an, welche Diorama neben Deutschland durch die Niederlande, Belgien, Polen, Griechenland, Schweiz und die USA führt. Gibt es Länder auf die man sich besonders freut?

twn: Ja, Holland.
 

tt: Wie kann man sich die anstehende Live-Präsentation vorstellen? Als Support-Act steht einem leider nur ein verkürztes Set zur Verfügung und die Wahl der Songs spielt eine entscheidende Rolle, da man nicht unbedingt vor Fans spielt.

twn: Da der Großteil der Tour bereits gelaufen ist, kann ich hier aus Erfahrung sprechen. Uns stand im Support von VNV Nation ebenfalls eine begrenzte Zeitspanne zur Verfügung, die nicht viel Experimentierspielraum zuließ. Hinzu kam, dass wir vor dem eingefleischten Fan-Publikum des Hauptacts ein relativ schweres *standing* hatten, weil viele uns entweder nicht kannten oder in irgendeiner Richtung voreingenommen waren. Wir entschieden uns, primär die Anheizer-Funktion zu übernehmen und auf die temporeich-

eren Stücke zu setzen. Dementsprechend gestalteten wir unser Live-Set. Rückblickend war die Selektion eine gute Wahl, im voraus weiß man das natürlich nie. Beim "Castle Rock Festival" 2003 z.b. beschlossen wir dem Publikum mit einer Akkustik-Show im abendlichen Burginnenhof etwas besonderes zu bieten und sind damit ziemlich baden gegangen. Zu diesem Zeitpunkt schienen Dudelsack-Coverversionen von Jim-Knopf-Liedern Hochkonjunktur zu haben oder zumindest den allgemeinen Geschmack besser zu treffen. Gelernt habe ich aus solchen Erfahrungen, dass Selbstverwirklichung auf der Bühne immer mit dem Entertainment-Faktor konkurriert und dass im Zweifelsfall zugunsten des letzteren entschieden werden muss, was in anbetracht der Kosten und Mühen, die die Zuhörer auf sich nehmen sicher seine Richtigkeit hat.

tt: Zum Schluss eine Standart-Interviewfrage, die mich aber doch immer sehr interessiert: Wer war nicht ganz unschuldig daran, dass du heute selbst Musik machst und welche Musik hörst du heute?

twn: Von der allgemeinen künstlerischen Seite schiebe ich wie gesagt Kafka einen großen Teil der Schuld in die Schuhe. Die Erkenntnis, dass auch und gerade unscheinbare Menschen etwas zu kreieren in der Lage sind, dessen Bedeutung unsagbar weit über die eigenen Persönlichkeitsgrenzen hinauswächst, war eine wichtige Erkenntnis. Meine konkreten musikalischen Einflüsse kann ich schwer nachvollziehen, ohne mich aber davon lossagen zu wollen. Zu wissen, zu welchem Anteil welche irgendwann einmal gehörte Musik schließlich in die eigene eingeflossen ist, wäre wie Musik am Reißbrett entwerfen. Die klassische Musik hat mich von frühester Kindheit an begleitet, ebenso die Musik von Lidermachern wie Johnny Cash, Leonhard Cohen oder Reinhard Mey. Als die Zeit kam, in der man begann, mit Mädchen Stehblues tanzen zu wollen, gehörten die Pet Shop Boys, Black, Pink Floyd, Camouflage, Ultravox, KLF und Depeche Mode zu meinen Favoriten. Seitdem habe ich einen sehr breit gefächerten Musikgeschmack entwickelt und kann fast jeder Musikrichtung (ok, mit Gangsta-Rap tue ich mich schwer) etwas abgewinnen. Momentan stehe ich auf vor allem auf Ambient-Geschichten und Electronic Beats, daneben natürlich auf meine üblichen Dauerbrenner wie Radiohead, Sigur Rós, The Gathering, Björk und David Bowie.

tt: Damit soll es das von mir gewesen sein. Vielen Dank für das Interview und deine geopferte Zeit. Die letzten Worte gehören wie immer der Band...

twn: Vielen Dank für das Interview und viele Grüße an Team und Leserschaft.


interview: Thomas Tröger & diorama [torben wendt]

fotos: (1,3,4) silke jochum

quelle online interview: electric-diary.com - 2005

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