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Während andere am Aschermittwoch an Fasching denken, zog es mich und ca. 700 weitere Fans aus aller Welt (u.a. aus Moskau und Odessa) ins Schwabenland zum D-Day III, wie die "Heimspiele" der Reutlinger Band Diorama genannt werden. Diesmal fand das Ereignis nicht im Café Nepomuk, sondern in den angrenzenden Räumlichkeiten des - wie uns mehrere Schilder an den Türen erzählten - restlos ausverkauften Franz.K. statt. Kein Wunder - denn auch Anne Clark & Band waren angekündigt.
Von außen sah die Location stellenweise noch ein wenig nach Baustelle aus, drinnen dagegen erwartete uns ein mit wenigen Sitzgelegenheiten ausgestatteter Barbereich inkl. Merchandise-Stand und dahinter ein übersichtlicher Konzertsaal, wo erstmal die neu gestaltete Bühne begutachtet wurde. Eine kleine Videoleinwand, "Würfel" aus Metallgestänge für das Schlagzeug und die Keyboards?
Neugier und Vorfreude stiegen als die Jungs von Diorama die Bühne betraten und das lange Vorspiel/Intro dann in "Kein Mord" überging, was von den Fans begeistert aufgenommen wurde. Da bei zwei so hochkarätigen Bands die zuerst auftretende leider in punkto Spielzeit das Nachsehen hatte, wurden fast "nur" Stücke von der "her liquid arms" und "a different life" gespielt, aber es gab auch Neues hoch 3 - "Cubed", "Apocalypse" und "Acid trip" gaben einen Vorgeschmack auf das neue Album, dessen Erscheinungsdatum zwar noch nicht feststeht, aber wohl in nicht mehr allzu weiter Ferne liegt.
Wir durften uns außerdem an Hits wie "Advance", "Erase me" und "Synthesize me" erfreuen, gefolgt von dem immer wieder wunderschönen "Belle?" und nach einer gefühlten knappen halben Stunde (o.k. - ein wenig länger war es schon) war mit "Why" und "hla" das energiegeladene Konzert auch schon wieder zu Ende - leider ohne jede Chance auf eine Zugabe.
Während des Umbaus für Anne Clark und ihre Mannen fand ein reger Austausch des Publikums statt - die eine Hälfte drängte nach draußen um frische Luft zu schnappen, die andere Hälfte sicherte sich die nun frei gewordenen besten Plätze. Allerdings war es im Saal inzwischen ziemlich heiß und stickig geworden (Belüftung bzw. Klimatisierung wurde beim Umbau wohl weggelassen?), so dass ich mir Anne Clark von einem etwas luftigeren Plätzchen aus angetan habe. Und auch, wenn man kein Fan ihres doch recht monotonen Sprechgesanges ist - das, was ihre Musiker da abgeliefert haben, war beeindruckend und mehr als hörenswert. Ihr Programm umfasste sowohl Altbekanntes als auch Stücke ihres neuen Albums, ebenso mehrere Zugaben.
Alles in allem ein gelungener Abend! Jetzt gilt es nur noch herauszufinden, wann und wo es das Material zu sehen gibt, was da so eifrig gefilmt wurde...
text: biggi
quelle onlinebericht: uselinks.de
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