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5 Jahre Promotion und Booking Tätigkeit, das war Anlass genug, ein hochkarätiges Line Up für das 4te Pluswelt-Festival zusammenzustellen, welches wie der Vorgänger wieder in der Kulturfabrik Krefeld abgehalten wurde. Dieses Mal war es bereits vorab ausverkauft, was nicht so verwunderte, da MESH und ASSEMBLAGE 23 doch etwas größere Namen als ISC bzw. DE/VISION von der dritten Auflage sind. Demnach fanden sich etwa 1100 meistenteils schwarze Freunde elektronischer Musik ein, was für eine ausgezeichnete Atmosphäre sorgte und zwar von Band 1 an. Wieder kann man die Organisation nur als vorbildlich bezeichnen, die angekündigten Zeiten wurden perfekt eingehalten, die Umbaupausen so kurz wie möglich gehalten.
Nach einer kurzen Umbaupause ging es weiter mit DIORAMA. Auf den Auftritt von Sänger und Mastermind Torben samt seinen Bandkollegen Felix und Bernard war ich gespannt, da die Lifeauftritte der Band zu den eher seltenen Ereignissen zählen (dies Jahr z.B. kriegte man die Band gerade mal einmal in Moskau, einmal in der Schweiz und einmal auf dem WGT zu sehen). Relativ wenig Bühnenroutine verheißt üblicherweise nichts Gutes, insbesondere die Gesangspartien lassen bei so manchem unerfahrenen jungen Sänger einiges zu wünschen übrig. Glücklicherweise traf diese Voraussage im Falle von DIORAMA überhaupt nicht zu! Kurz vor 21 Uhr sagte Steffen von DE/VISION die Band an und los ging es mit 'Times Galore' vom 2001 Album 'Her Liquid Arms'. Als zweite von insgesamt fünf Bands hatten DIORAMA natürlich nicht so viel Spielzeit und mussten sich auf nur acht Lieder beschränken, die Hälfte davon stammte übrigens von der o.g. Scheibe. Da, wie bereits erwähnt, die Kulturfabrik restlos ausverkauft war, war trotz früher Stunde der relativ kleine Saal voll gepackt und im Publikum herrschte eine tolle Stimmung. DIORAMA veröffentlichen ihre Alben auf Accession Records, dem Hauslabel von DIARY OF DREAMS. Ob Adrian Hates seinen Kollegen das Töpfchen mit dem Augen-Makeup geschenkt oder nur geliehen hat? Wie auch immer, Torben und Co. haben den Auftritt grandios gemeistert und Hits wie 'Advance' oder 'Her Liquid Arms' zum Besten gegeben. Und ich muss zugeben: Ja, der Mann kann singen, oder wie es ein Fan im DIORAMA Gästebuch ausgedruckt hat; 'die zweitbeste Stimme (wohl in Deutschland) nach Alexander Veljanov'. Übrigens, im Februar 2005 kommt ein neues Album von DIORAMA raus. Man darf gespannt sein.
Nach den doch etwas gefühlvolleren Klängen von DIORAMA sollte nun das volle Brett vor die Köpfe der Anwesenden schlagen. ROTERSAND machten sich in der Standardbesetzung Rasc, Gun und Krischan auf der Bühne zu schaffen...
Text: autor nicht bekannt
quelle onlinebericht onstage: generationart.de
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