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Gerade noch rechtzeitig traf ich an diesem verregneten Freitagabend im Centrum ein. Verwundert über die geringe Anzahl der Anwesenden suchte ich mir ein freies Plätzchen, von denen noch genügend vorhanden waren.
Kurz darauf eröffneten DIORAMA den Abend. Spätestens mit ihrem neusten Output „The Art of Creating Confusing Spirits“ dürften sich die Mannen um Mastermind Torben Wendt einen festen Platz in der elektronischem Musikwelt geschnappt haben. DIORAMA fingen die Anwesenden mit ihrem ganz eigenen Flair und überschwemmten alles mit ihren gefühlvollen, schwermütigen Klängen. Der neu hinzugekommene Bassist, fügte sich nahtlos ins Geschehen auf der Bühne ein und DIORAMA wurden mit verdientem Applaus entlassen.
Nach einer relativ kurzen Umbauphase hieß es dann Bühne frei für Adrian Hates begleitet von [Os]mium (Keyboard), Gaun:A (Gitarre) und Ray:X (Schlagzeug). Schon mit dem ersten Song, „The Curse“, schafften es DIARY OF DREAMS das mittlerweile bis auf den letzten Platz gefüllte Centrum in ihren Bann zu ziehen. Das Publikum bekam eine Show geboten, die seines gleichen sucht. Wer nun dachte, dass er nur Stücke vom letzen Album „Freak Perfume“ und Stücke von der kürzlich erschienen EP „Panik Manifesto“ zu hören bekommen würde, der wurde eines besseren belehrt. Mit einer genialen Lightshow untermalt bekam man Songs der gesamten Schaffensperiode der Band zu hören. Adrian Hates’ typische Theatralik, der Sound und die Beleuchtung zusammen rissen das anwesende Publikum zwischen tanzen und träumen hin und her. Nach Zugaben musste nicht lange gebettelt werden und nachdem der Frontmann die Titel der Zugaben von Anwesenden in der ersten Reihe ansagen ließ stand bei den letzten Klängen kein Fuß mehr still. Absolute Höhepunkt des Abends: „Mankind“, „End(giftet)“ und „Ex-ile“ Nach der 2. Zugabe verabschiedeten sich DIARY OF DREAMS unter tosendem Applaus. Für diesen Abend war der Traum leider ausgeträumt, aber man hatte noch die Möglichkeit das ein oder andere Wort mit den Mitgliedern der Band auf der anschließenden Aftershowparty zu wechseln.
Text: Eilan
quelle onlinebericht onstage: gothicparadise.de
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