diorama

19.11.02 stuttgart - roehre, mit diary of dreams

DIORAMA waren bereits vor einigen Jahren als Support ihrer "Großer Bruder"-Band DIARY OF DREAMS unterwegs gewesen, doch welch ein Unterschied zwischen damals und heute. War damals Bandkopf Torben Wendt noch alleine auf der Bühne gewesen und hatte lediglich auf Klavier basierende Fassungen seiner Debütstücke aufgeführt, so hatte er diesmal sich Mitstreiter an Bass, Keyboards und Schlagzeug mitgenommen, um die voll instrumentierten Albumversionen zum besten zu geben. Das führte dazu, dass dem Auftritt der Hauch des Besonderen, Eindringlichen und Intimen ein wenig

fehlte, auch wenn DIORAMA ein durchaus gelungenes, 45-minütiges Konzert spielten, bei dem die tanzbareren Songs aller drei Alben zur Geltung kamen. Besonders begeistern konnten mich "Hla" vom quasi gleichnamigen "Her Liquid Arms"-Album inklusive Edgar Allen Poe-Intro und "Howland Road" vom aktuellen Album "The Art of Creating Confused Spirits". Insgesamt ein kurzweiliges Konzert einer Band, die mittlerweile fast ein wenig wie DEPECHE MODE klingt, wenn die ihr Tempo hochfahren würden, wie es mein Begleiter so treffend ausdrückte.


Text: vampster

foto: nicht bekannt

quelle onlinebericht onstage: vampster.com

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