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das jahr 2003 schickt diorama auf weite musikalische reisen unter anderem nach mexico und kanada, während neue songs entstehen und an der nächsten veröffentlichung gearbeitet wird. torben zieht es abermals in ausland, diesmal für ein halbes jahr nach valencia/spanien, und der gitarrist sash fiddler, ein früherer bandkollege bernard’s, wird viertes mitglied.nach einer längeren phase der abwesenheit vom markt, in der jedoch fieberhaft gearbeitet wurde, schlägt im april 2005 diorama’s viertes album ‚amaroid’ auf. um ‚amaroid’ dem publikum vorzustellen, begleiten diorama die vnv nation formation tour 2005 durch deutschland, holland, belgien, österreich, der schweiz und frankreich. auch ‚amaroid’ verbucht dac-erfolge und steigt bis auf platz 4. kein zweifel, diorama sind an die speerspitze der darkwaveszene zurückgekehrt. im oktober 2005 erscheint mit dem album ‚repale’ eine zusammenstellung neuer versionen früherer stücke, externer remix-beiträge und bisher unveröffentlichter songs, die ein weiteres deutliches zeichen hinter das musikalische wirken von diorama setzt. auch ‚repale’ erobert die deutschen alternative charts und verbleibt wochenlang in den top 5. im gleichen zeitraum absolvieren diorama ihre erste headliner-tour in deutschland und weitere konzerte in polen und russland. diorama muss eigentlich nicht mehr vorgestellt werden. die ausnahmeband um sänger und songwriter torben wendt hat sich in den letzten jahren an die speerspitze des darkwave/electro-bereichs emporgespielt, eine wachsende internationale fangemeinde für sich gewonnen und dennoch abseits von trends und klischees den charme eines insider-tips behalten. diorama machen tiefgehende melancholie mit einer unvergleichlichen leichtigkeit hörbar, formen stimmungen in klänge und verwirklichen kompromisslos ihre vision eines musikalischen schaukastens, der den hörer wie durch ein kaleidoskop in die eigene seele blicken lässt. repale ist eine compilation, die einen knapp 80-minütigen einblick in die musikalische nische gibt, die diorama mit ihren letzten veröffentlichungen abgesteckt und immer weiter perfektioniert haben. in der tracklist finden wir neu aufgelegte stücke, bislang unveröffentlichtes material aus den phasen der jeweiligen albumproduktionen und externe remixbeiträge. die tracks variieren in der gesamten stilistischen bandbreite, die den sound von diorama ausmacht. wir skippen durch: bereits beim ersten stück ‚drowned’ eine dunkle tiefe energie, die einen einsaugt und das hypnotische ‚go under’ im refrain mitbrüllen lässt. die nächsten stücke: temporeich, abgedreht, sexy, mysteriös vorantreibende arrangements mit ungeahnt feisten beats. nach kraftvollem auftakt mit‚pale’ ein moment fast zerbrechlicher ruhe. erneuter aufbruch, klangstabil’s version von kiss of knowledge, italienisch gesungen und mit überraschendem kinderchor-einsatz. weiter: geschmeidiges midtempo, das singleverdächtige ‚handout drugs’ und der vielleicht genialste moment des albums bei ‚exploitation’. und immer wieder bricht die musikalische seele durch, die diorama antreibt, eine unfassbare schwere, die uns in betörenden echos entgegenprallt. gegen ende: erneuter aufbruch in tanzbare gefilde und torbens frühwerk ‚leaving hollywood’ als abschluss der achterbahnfahrt. angekommen. ausatmen. stille. und wieder von vorne. das album setzt ein weiteres deutliches zeichen des musikalischen wirkens von diorama. ob es torben wendts vielgepriesene songwriter-fähigkeiten sind, die vielschichtigen elektronischen klanglandschaften, der versierte einsatz natürlicher instrumente, die treibenden rhythmuskonstruktionen – hier arbeitet außergewöhnliches talent. mit klangstabil, kartagon und
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