gothic - amaroid - diorama

"Amaroid" macht es dem Schreiber nicht leicht, denn es entzieht sich gängigen Mustern. Nicht vor, nicht zurück, weder komplexer, noch simpler ist "Amaroid" vor allem mehr "Diorama". Zu genießen ist Album Nummer vier am besten in einem Stück und entfaltet dabei eine Wirkung, die über die Verbindung einzelner Töne und auch über die einzelnen Songs hinausgeht. Mit "Someone dies" ist für mich persönlich ein heraus stechender Favorit gefunden, doch jeder wirklich jeder Titel auf diesem wundervollen Album schwingt in dieser großen, weiten Melancholie mit, die Diorama so gut können und de sich so wunderbar nach Meer anfühlt. Schöner als sehr, sehr vieles, und das Viele will ich hier nicht unbedingt aufzählen. Ihr merkt schon, ich mag diese CD. Jedem, der gern Herz mit Verstand kombiniert - Fokus auf Herz, versteht sich - rate ich, sie ebenfalls darauf zu testen, ob sie lieb zu gewinnen ist.

text: Thorbjörn Spieß

quelle magazin-rezension: Gothic No.48 Mai / Juni 2005 gothic magazin

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