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Kein Grund beim Genuß von "Pale" in Depressionen zu verfallen; wenn zartfühlende balladeske Kompositionen sich mit rythmischen Songs zu homogener Verbundenheit "ergänzen und uns nur ein Stück näher zu uns selbst bringen. Du kannst spüren, daß deine Gefühle noch nicht abgestorben sind, sondern deine Sehnsüchte beim Klang dieser melancholischen Seelenmassage wieder zu neuer Hoffnung erwachen. Zweifellos führen uns herausragende Stücke wie "Kain's Advice" und "Masquerades And Faces" zu tiefgründigen, selbstauferlegten Häutungen, die bis zum Kern unseres ewig vorhandenbleibenden Ursprungs vordringen. Einer anderen Epoche entsprungen scheinen "Belle?", „Leaving Hollywood" und "Pale" (Before), denen es textlich wie auch kompositorisch an stilistischer Einzigartigkeit nicht mangelt. "Diorama" das musikalische Debut Torben Wendts macht deutlich, wie wichtig unsere eigenen Träume und unsere Individualität sind.
text: Elke Kämpgen
quelle magazin-rezension: Oblivion - ausgabe 6 - 1999
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