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Kaum verwunderlich, dass Labelbesitzer Adrian Hates Diorama vom Fleck weg gesignt und sich bei den Aufnahmen zu diesem Debut auch direkt als Produzent und Gastmusiker mit ins Studio gestellt hat: sowohl die musikalischen, als auch die gesanglichen Parallelen zu seinem eigenen Projekt Diary Of Dreams sind recht offensichtlich. Vornehmlich getragener Gitarren-Wave mit synthetischem Einschlag und einer gehörigen Portion klassischem Flair prägt dieses Album, das auf Up-Tempo-Songs (leider) weitestgehend verzichtet und gelegentlich auch ein wenig die stilistische Eigenständigkeit vermissen läßt. Zu seinen stärksten Momenten findet "Pale" ganz eindeutig mit den atmosphärischen Piano-Balladen und zwar immer dann, wenn Mastermind Torben Wendt einen Stimmeinsatz wählt, der etwas weniger an seinen Mentor erinnert ("Leaving Hollywood", "Kain's Advice", "Bring Me Flowers", "Before"...). Diorama verfügen nämlich über genügend Potenzial, um ihr eigenes Ding durchzuziehen. Und das Original ist eh nicht zu schlagen...
text: Dennis Wollnik
quelle magazin-rezension: orkus - ausgabe 10 - 1999
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