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An Ronny James dachte Torben bei der Bandnamensgebung sicher nicht, hätte ja auch arg in die Irre und weit weg vom musikalischen Ziehvater (das muss so gesagt werden dürfen) Diary of Dreams geführt. "Pale" hat allerdings einiges zu bieten: Klar strukturierte und deshalb effektive Synthie-Hammer wie "Relief" und Torben Wendts emotionsgeladenen Gesang, stellenweise unterstützt von Adrian Hates. "Pale" geht nicht spurlos an seinen Hörerinnen und Hörern vorbei und verdient allein deshalb eine Wieder- verfügbarmachung (Wolfsheim-Freunde seien an dieser Stelle um besondere Aufmerksamkeit für "Leaving Hollywood" gebeten), die mit drei Bonustracks garniert wird. "Repale" ist eine gelungene Titelgebung - Remixe und bislang unveröffentliches Material aus allen Albenphasen bringen es zusammen auf die knapp 80 Minuten Spielzeit. Zu wutschnaubenden Metalattacken mutiert keiner der Tracks, diese bewegen sich ausgiebig im Diorama-Universum, wo es auch mal tanzbarer, aber häufig auch sehr still sein darf, aber nie ohne Tiefgang. Schöne Sache, das.
text: Thomas Abresche
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