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Der endgültige Durchbruch und damit ein größeres Maß an Aufmerksamkeit gelang der süddeutschen Formation Diorama um Frontmann Torben Wendt erst mit ihrem letztjährigen und immer noch aktuellen Hit "Advance". Mit solchen Meriten lässt es sich umso befreiter musizieren und das merkt man dem neuen, dem dritten Diorama-Album auch spürbar an. "The Art Of Creating Confusing Spirits" ist weder zwanghaft darauf aus, einen "Advance" Nachfolger auszuspucken noch, sich in einer bestimmten Nische zu etablieren. Vielmehr ist "The Art Of Creating Confusing Spirits" ein feines Stück synthetischer Musik, das aber ebenso mit akustischen Intrumenten aufwartet, das mit Wave- ebenso wie mit Electro-Elementen spielt. Gemein ist den einzelnen Songs des Longplayers lediglich eines: Die melancholische Grundausrichtung und das damit verbundene Erzeugen einer bedrückenden, gleichzeitig aber auch wohligen Stimmung. So haben Torben Wendt und siene beiden Mitstreiter letztlich ein Album erschaffen, das hintergründig voller Gegensätze steckt, vordergründig aber einen absoluten Einklang der Töne und Gefühle ausstrahlt.
text: Marc Urban
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